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Wenn die Eltern sterben oder älter werden, wenn ihnen Haus oder Wohnung zu groß werden, sind es oft die Kinder, die entscheiden müssen: Was behalten, wovon sich trennen? Wie Abschied nehmen vom Ort der Kindheit? Wir haben zwei Schwestern, eine Mutter und deren Tochter dabei begleitet.

"Es gab Momente nach dem Tod meiner Mutter, da bin ich reingekommen und musste wieder nach Hause gehen. Weil ich immer gedacht hab, sie sitzt mir noch auf der Schulter und sagt zu mir, was machst du hier, du kannst doch nicht alles ausräumen! Am liebsten würde ich das Haus gar nicht verkaufen", so Ina Schwarz. Ihre Schwester Annedore fürchtet: "Es kommt der Zeitpunkt, wo man nur noch die Erinnerungen daran hat, aber nicht mehr zum Ort gehen kann, von dem die Erinnerungen stammen. Das wird schwer".

Auch für Anne Kriesel ist der Abschied vom Elternhaus schmerzhaft. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters blieb die Mutter im Elternhaus wohnen. Das ist jetzt 10 Jahre her, damals sahen sich Annes Geschwister und ihre Mutter mit vielen Fragen konfrontiert: Was ist zu erledigen nach einem plötzlichen Tod? Wie organisiere ich eine Beerdigung? Wo finde ich Unterstützung?

 

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WAS VOM ALTEN LEBEN BLEIBT

Reportage | MDR / RBB
30 Min. | 2020
Regie: Heike Dickebohm
Produktion: werwiewas Medienproduktion

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