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Sommerzeit ist Grillzeit: In keinem Land der EU wird mehr Holzkohle verbraucht als in Deutschland. Doch das Sommervergnügen hat seine Schattenseiten. Dass sich dahinter ein milliardenschweres Geschäft verbirgt, das unter anderem Urwälder zerstört und Terror finanziert - das ist den meisten Verbrauchern nicht bewusst.

"Die Story im Ersten" folgt der Kohle vom Grill zurück zu ihrem Ursprung in Afrika und Osteuropa. Experten von Interpol, Earthsight, The Forest Trust und dem WWF machen klar: Die Handelswege der Kohle sind verschlungen, und nicht selten verbergen sich mafiöse Strukturen hinter den Produzenten. Korruption und kriminelle Netzwerke sind fester Bestandteil des Handels mit dem schwarzen Gold.

Schon in den vergangenen Jahren haben Tests immer wieder gezeigt, dass in den Grillkohlesäcken oft nicht drin ist, was die gängigen Gütesiegel versprechen. Tropenholzkohle oder Kohle aus illegal geschlagenem Holz aus geschützten Urwäldern wird gerne als heimische Kohle deklariert. Gemeinsam mit dem WWF testet "Die Story im Ersten" auch zur Grillsaison 2018 die im Handel befindlichen Säcke. Was verbirgt sich hinter den Ökolabels? Woher kommt die Holzkohle wirklich? Welche Wege nimmt sie? Wer verdient daran? Welchen Schaden richtet unser Grillvergnügen in den Herkunftsländern an? Und: Wie kann das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle wirksam gestoppt werden?

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DAS SCHMUTZIGE GESCHÄFT MIT DER GRILLKOHLE (Die Story im Ersten)

Dokumentation | ARD
45 Min. | 2018
Regie: Vivien Pieper und Johannes Bünger
Produktion: doc.station Medienproduktion

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